ChrisTeam
Meister 'Kevin Smith'
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Beiträge: 1443
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Wir haben noch keine eigenen Thread für Avatar, James Camerons neue Meisterleistung in Sachen Spezialeffekte, 3D Kinoerlebniss und Superlative.
Nun ist er offiziell bei IMDB gelistet als weltweit erfolgreichster Film aller Zeiten. Er hat damit die bisherige Nummer 1 Titanic hinter sich gelassen, für den ja auch Cameron verantwortlich ist.
Avatar is Camerons erster Film seit Titanic.
Der Film ist gerade mal etwa einen Monat in den Kinos.
Kein Film eines anderen Regisseurs ist auch nur in der Nähe des Erfolges der Cameron Filme - selbst der über-gehypte und überaus erfolgreiche Nolan Film The Dark Knight mit Christian Bale und dem verstorbenen Heath Leadger konnte nicht in die Cameron Dimensionen aufsteigen.
Cameron selbst hat vor dem Kinostart gesagt er mag nicht am Erfolg von Titanic gemessen werden und er sei froh wenn Avatar seine Kosten wiedereinspielt. Und selbst das hatte ihm nicht jeder in Hollywood zugetraut, denn die Produktion hat 237 Millionen US-Dollar verschlungen. Klar, bei dem jetztigen Einspielergebnis von über 1,8 Milliarden US-Dollar sieht das nicht übermäßig viel aus, und Titanic war auch der teuerste Film bisdato, aber trotzdem ist so ein Mamutprojekt auch immer risikobehaftet. Fox hat Cameron schon bei Titanic untersützt und hat sich mit Sicherheit für Avatar auch viel erhofft.
Titanic hat seinerzeit monatelang weltweit die Kinocharts angeführt und es sieht so aus, als würde sich Avatar da auch noch eine Weile halten können. Es ist also anzunehmen, dass Avatar die 2 Milliarden US-Dollar Marke knacken wird. Und da Cameron ja auch Titanic dieses Jahr wieder in die Kinos bringen möchte in einer "atemberaubenden 3D-Version" ist es denkbar, dass selbst Titanic die 2 Milliarden Marke noch erreicht. Das sind dann zwei Filme von Cameron, die gleich doppelt soviel eingespielt haben, als jeder andere Film.
Avatar ist genau wie Titanic im Vorfeld von vielen belächelt worden, doch Cameron hat sich nie beirren lassen. Wie schon bei Titanic, hat er Avatar geschrieben, produziert und Regie geführt. Mit eiserner Hand führt er seine Projekte bis sie seinen Vorstellungen entsprechen. Und den Erfolg macht ihm keiner nach.
Es ist spannend zu sehen, wie einzelne Personen einen ganze Industrie formen und beinflussen können. Und dabei fällt mir auf, dass es sich dabei immer um Männer handelt, die sich Fantasy bzw. Science Fiction verschrieben haben. Sie schreiben ihre Filme selber. Sie produzieren. Sie schaffen sich die technischen Mittel, um die Filme realisieren zu können. Ihre Erfolge sind wiederholbar. Und nach einem ihrer Erfolge ist die Kinolandschaft nicht mehr die gleiche wie davor. Im Falle von Avatar hat Cameron überhaupt erst eine breite 3D Kinolandschaft geschaffen.
Ich hab hier auch ein paar Pressebilder zu Avatar rumliegen, die füge ich später noch ein. Und ich weiss, hier steht nicht viel zum Film selber, aber ich denke mittlerweile ist der Film doch jedem bekannt.
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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von ChrisTeam am 28.01.2010 02:23.
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28.01.2010 01:57 |
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Laukel
Meister 'Ridley Scott'
  
Dabei seit: 27.04.2005
Beiträge: 4938
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Juhu. Kino. 3D. OV.
Avatar bringt alles mit, was Unterhaltungskino sehen will. Action, eine Liebesgeschichte, Krieg und einfach unglaubliche Bilder, an denen sicherlich das beeindruckendste ist, zu erkennen, was uns in den nächsten Jahren mit der neuen 3D-Technik in den Kinos erwartet. Dabei setzt Cameron die neue Technik dezent ein, so dass sie sich wunderbar in den Film integriert. Bei den 3D-Trailern im Vorprogramm ist das nicht so der Fall gewesen, da wird die 3D-Technik wieder wie seinerzeit bei den rot-grün-Brillen mit dem Hammer aufgetragen.
Inhaltlich ist Avatar recht interessant, die Kultur und Natur, die hier dargestellt werden, sind schon sehenswert. Und ein wenig hebt sich die Geschichte von Avatar doch von Pocahontas ab, wobei Ähnlichkeiten gewiss beabsichtigt sind. Schade ist nur, dass die Geschichte es versäumt, ihren eigenen Weg zu gehen und die Pfade der Klischees zu verlassen. Aber das ist wohl dem Anspruch an die Popcorn-Verkäufe geschuldet.
Heute bewerte ich Avatar wegen des unglaublichen visuellen Erlebnisses mit

und bin gespannt, wie ich den Film in einigen Jahren sehen werde, wenn ich mich an die neue Technik gewöhnt habe.
IMDb

__________________ Hat jemand meine Signatur gesehen?
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23.02.2010 00:07 |
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karin-spatzl
Meisterin 'Chrissy Nolan'
 
Dabei seit: 18.06.2005
Beiträge: 2673
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Vorweg sei gesagt: tolle Technik.
Und nun zum Wesentlichen: dem Inhalt.
Ich kann damit gut leben, wenn in einem Popcornfilm der Plot nicht neu ist, und ich die Versatzstücke der Story nebenbei abhaken kann. Und das ist bei Avatar so.
Was mich nervt ist die angeblich revolutionäre Kritik am Amerikanischen Imperialismus. Man kann ja reinlesen was man will, aber alle angesprochenen Themen von Naturschutz über Respekt vor anderen Kulturen bis hin zur Eroberung fremder Länder um der Resourcen willen (übrigens auch keine Erfindung der USA) vertritt der Film hier die Konsensmeinung einer gemäßigten Mitte bis nach Links. Und dann begeht der Film ein paar unverzeihliche Fehler in seiner politischen Korrektheit:
a) der weiße Mann rettet alle
b) die Einheimischen entsprechen doch sehr dem Konzept des "Noble Savage" (siehe Literatur des 19. Jhd).
c) die unheimliche Komplexitätsreduzierung was den Einsatz von Soldaten betrifft. Da werden am Ende die Leute einfach so abgemetzelt, und man soll jubeln? Ich hatte damit ehrliche Probleme. Gerade als Pazifistin finde ich es empörend, am Beispiel einer Pilotin zu behaupten, jeder Soldat hätte ja die Wahl auf welcher Seite er steht und verdiene damit den Tod, wenn er sich falsch entscheidet. Das fand ich schon ekelhaft simplifizierend.
Deshalb auf dieser Seite enorme Minuspunkte. Ausgeglichen wurde das für mich ein wenig durch die nur kurz erwähnte Gesundheitsdebatte (wer kann sich neue Beine leisten). Die eigentliche Revolution ist natürlich die Tatsache, dass man hier einen tatsächlich gelähmten Schauspieler eingesetzt hat... Ach, nee. Doch nicht. War wohl nichts mit dem Humanitarian Award.
Wie dem auch sei: ich war trotz kurzer Momente des Ärgerns über die zweifelhafte Botschaft gut unterhalten, habe sehr mit Neytiri mitgefiebert und mich gerne von der bunten Phantasiewelt einfangen lassen. Nichts für die Ewigkeit, aber wenigstens habe ich nicht "Sink endlich, Du blöder Dampfer" geschrien.
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04.03.2010 00:34 |
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